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My Own Private Alaska - Amen
Written by M   

mopaMy Own Private Alaska sind eigen. Sehr eigen. Aber liebenswert. Die drei sitzenden Musiker spielen Schlagzeug und Piano und der Dritte im Bunde nimmt lediglich seine Stimme zu Hilfe.

Der Drummer scheint um sein Leben zu spielen und hört und hört nicht auf Post-Rock-artige Drumpatterns, mal vertrackt, mal geradeaus, inbrünstig herauszuschmettern. Der Pianist tut es ihm prinzipiell gleich, nur eben mit düsteren und destruktiven, aber auch mal schön-melancholischen Melodien. Die Stimme des Ganzen kommt auf verschiedenen Ebenen, mal schreiend, mal sprechend, mal singend daher und wirkt, als hätte der gute Mann zuviele dunkle Gedanken im Kopf, die gar nicht schnell genug herauskommen können. Das alles verbindet sich zu einer Soundlandschaft die auf und ab geht - mal laut und heftig, mal zerbrechlich und leise - immer ergreifend aber auf unterschiedliche Art und Weise. Manchmal erahnt man kalten Angstschweiß, manchmal hitzige Wut - aber alles mit einer ungemeinen Intensität.

My Own Private Alaska sollte man sich anhören - am besten allein, im dunkeln, auf einem Berg. In Alaska?

www.myownprivatealaska.com

 
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