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Red Sparowes - The Truth is... |
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Written by M
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Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das Wort "Excruciating" nahschlagen mußte und Red Sparowes wenigstens schon einmal dafür dankbar bin, einen neuen Anwärter auf mein Lieblingswort zu haben. Natürlich bin ich Ihnen aber auch dankbar, daß sie nach langen dreieinhalb Jahren den Nachfolger von "Every Heart Shines Toward The Red Sun" rausbringen. Im Moment wird es immer schwieriger im Sumpf der Postrock/Postmetal Welle hervorzustechen und zur Abwechslung mal nicht zu langweilen.
Red Sparowes haben auf "The Fear is..." die Durchschnittslänge Ihrer Titel um einige Minuten gekürzt, bleiben aber trotzdem beim alten Erfolgsrezept. Viele hallende Effekte und Verzerrungen, sowie eine große Zahl an Effekten und hier und da auch mal Synthies und Keyboard. Aber irgendwie nicht mehr ganz so bombastisch. Das Schlagzeug bleibt verspielt und massiv zugleich, ab und zu wird mal eine Pedal Steel Gitarre eingestreut und es gibt, wie nicht anders zu erwarten, weiterhin das Spiel zwischen glasklaren, phantasiegetränkten Melodien und Lärmwänden - aber insgesamt ein wenig sanfter als die Vorgänger. Josh Graham ist gegangen und hat irgendwas mitgenommen, was der Band jetzt fehlt - obwohl sie den Weggang wesentlich besser ausgleichen, als ich erwartet hätte.
Je weiter die Platte fortschreitet, desto besser wird sie allerdings - so muß man Ihr auch eindeutig einige Durchläufe lassen, um Ihre volle Stärke zu entfalten. Die Produktion ist mehr als gelungen und findet eine gute Balance zwischen wuchtig und klar. Was zu sagen bleibt, ist, daß Red Sparowes mal wieder ein wunderschönes Stück Musik erschaffen haben, das im instrumentalen Postrock Wust eindeutig zu der stärksten Fraktion gehört, auch wenn es für die Band selbst sicher kein Meilenstein ist.
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