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Celeste - Morte(s) Nee(s) |
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Written by M
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Celeste haben ja schon mit den Vorgängern Pessimistes(s), Nihiliste(s) und Misanthrope(s) bewiesen, daß sie nicht unbedingt auf der Sonnenseite musizieren. Mit Morte(s) Nee(s) haben sie nun einen weiteren derben Hassbrocken ausgebrütet - und was für einen.
Celeste sind schwer in eine Schublade zu stecken, sondern toben sich viel mehr in sämtlichen düsteren Gefilden aus. Zwischen Black Metal, düster angepisstem Hardcore und Sludge - hauptsache böse. Das unheimliche ist, dass sie auf der düster und böse-Skala immer weiter wandern und auf Ihre ohnehin schon fiesen Vorgänger Alben mit Morte(s) Nee(s) noch eins draufsetzen. Mal schnell, mal schleppend - aber immer gemein und tief ins Fleisch schneidend und unglaublich unbequem. Vor allem die Gitarren schneiden Messerscharf in die Gehörgänge. Die geifernden, inbrünstig keifenden Vocals setzen dem ganzen dann die Krone auf und Samples wie bei "(s)" lassen einem Schauer den Rücken runterlaufen. Als entfernte Referenzen könnte man vllt. noch acme, oder die böseren Stücke von Tombs nennen. Schön ist, daß nicht einfach nur sinnlos drauflos gebolzt wird, sondern auch mal langsamere Rhythmen tonnenschwer über einen hereinbrechen - die Songs bleiben aufgrund dessen, trotz einer unglaublichen Brachialität, ziemlich schnell im Ohr. Trostlosigkeit und Hass haben ein neues zu Hause. Ich bin gespannt, wie Celeste das noch toppen können.
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