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Destiny Program - Gathas
Written by Henrik   


destinyIch habe die Entwicklung von Destiny die letzten Jahre nicht wirklich verfolgt und auch nur am Rande mitbekommen, dass sie sich irgendwann in The Destiny Program umbenannt haben. Irgendwie fand ich die Band schon lange nicht mehr wirklich spannend. Ihre Shows waren zwar gut und energiegeladen aber ihre ersten beiden Alben konnten mich nicht wirklich begeistern.

Nun liegt ihr viertes Album vor und ich bin positiv überrascht. Natürlich könnte man ihnen noch immer vorwerfen eine Poison the Well Kopie zu sein, aber immerhin gibt es nur noch wenige Bands, welche diesen Stil pflegen. Destiny haben aber auch ihre eigene Note gefunden und schaffen so, dass die Songs einen Wiedererkennungswert haben.

Technisch hat die Band inzwischen ein sehr hohes Niveau erreicht und lässt sich dennoch nicht verleiten, in aktuellen Metalcore abzugleiten sondern bleibt ihrem New School Hardcore genannter Prägung (hinzu kommen noch Shai Hulud und spätere Eighteen Visions) treu. Insgesamt sind die Songs sehr melancholisch geraten, was hauptsächlich an den melodischen Gitarrenparts liegt. Dennoch fehlt auch nicht der erkennbare Kampfeswille. Angenehm fällt auf, dass die cleanen Vocals eher sparsam und sehr zielgerichtet eingesetzt werden.
Mit Gathas hat die Band es geschafft, meine Aufmerksamkeit mal wieder zu wecken.

www.myspace.com/destiny
www.bastardized.net

 
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